trauer
tipps & tricks
Traurigsein ist gar nicht so einfach. Wir Erwachsene lassen es häufig nicht zu. Folgende drei Tipps helfen, dem Kind, mit dem Traurigsein umzugehen und einen eigenen Umgang zu finden.
Alle Menschen sind anders traurig, manche weinen, manche schweigen, manche machen Sport. Erstmal geht es darum zu erkennen, wann bin ich traurig und wann ist mein Kind traurig. Helfen Sie dem Kind Worte zu finden.
Konkret: "Du schleichst umher und sprichst so wenig, bist du vielleicht traurig"?
Traurig sein braucht Mut, weil wir Menschen uns beim Traurigsein verletzlich zeigen. Viele Eltern sind selten traurig vor oder mit ihrem Kind. Trauen Sie sich, Ihrem Kind auch mal traurig zu begegnen. Benennen Sie Ihre Trauer. Vielleicht können Sie sich gegenseitig trösten?
Menschen dürfen traurig sein. Kinder machen seit Geburt die Erfahrung, dass sie vorübergehend traurig sind. Trauen Sie Ihrem Kind dieses Gefühl zu und finden Sie gemeinsam heraus, was wirklich tröstet.
SPIELIDEEN
Häufig können Menschen nicht direkt formulieren, warum sie traurig sind. Im Spiel gelingt es dem Kind, einen Ausdruck zu finden. Spielen Sie mit dem Kind auf Augenhöhe, das heisst, überlassen Sie ihrem Kind die Führung im Spiel. Das ist gar nicht mal so einfach - probieren Sie es aus.
BILDERBÜCHER
Gemeinsam Bilderbücher anschauen, schafft eine Atmosphäre der Verbundenheit. Über Geschichten erfahren Kinder, dass Trauer – wie alle Gefühle – kommt und geht. Das stimmt zuversichtlich.
Empfehlungen aus unserer Mediothek, mit kostenloser Ausleihe und Versand:
podcast
Neues erfahren und hilfreiche Tipps für den Umgang mit dem Traurig sein: Dafür empfehlen wir diese Podcasts.
Die Grosse Trauer
Manche Kinder sind mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Die Krankheit der Eltern, die Trennung der Eltern, der Verlust lieber Menschen. In diesen Zeiten brauchen Kinder Erwachsene, die sie wahrnehmen und mit Ihnen Worte finden.
Im Themenbereich Sucht und Familie finden Sie dazu passende Inputs und Adressen.